Giesener SPD lädt zum 16. Neujahrsempfang

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Am 17. Januar fand auf Einladung der Giesener SPD der diesjährige Neujahrsempfang im Giesener Rathaus statt. Knapp 60 Gäste aus dem politischen, schulischen und Vereinsleben waren der Einladung gefolgt und in den Sitzungssaal der Gemeinde Giesen gekommen.

 
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Iris Siekiera begrüßte Bernd Westphal, MdB und Vorsitzender des SPD OV Gemeinde Giesen, Helfried Basse vom Landkreis Hildesheim, die Vertreter der Verwaltung und die Mitglieder des Rates der Gemeinde Giesen.
Bernd Westphal bedankte sich zu Beginn bei den Organisatoren für die gute Vorbereitung und gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr.
2015 - das Jahr als die Flüchtlinge kamen. „Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten“,   so Westphal. „60 Mio. Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Terror und Hunger. Deutschland hat sich hier von seiner besten Seite gezeigt und eine humane Politik betrieben. Mein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern, besonders aber Cordula Braun- Holze, Elisabeth und Rudi Grimsel die sich in ganz besonderer Weise bei uns in Giesen um Menschen auf der Flucht kümmern“.

Verantwortlich für die Unterbringung der Flüchtlinge für den Landkreis ist Helfried Basse, Dezernent für Sicherheit, Ordnung und Umwelt. Anknüpfend an Bernd Westphal regte er an, dass sich die Anwesenden aus der Gemeinde Giesen Ideen entwickeln, in welcher Weise sie bei der Beschaffung von Wohnraum unterstützen können. Es bleibt das Ziel, alle Zuflucht suchenden Menschen dezentral und im guten nachbarschaftlichen Einvernehmen unterzubringen.  Alle, die Wohnungen zur Verfügung stellen können sind herzlich gebeten sich zu melden.

Anschließend informierte Basse zum Thema Hochwasser- und Klimaschutz in der Gemeinde Giesen. Für die nötigen Sanierungsmaßnahmen an der Wehranlage der Haseder Mühle konnten inzwischen tragfähige Lösungen gefunden werden. Die Sanierung der Anlage ist für das Jahr 2016 vorgesehen. Eine gute Nachricht für alle, die im Hochwasserbereich der Gemeinde Giesen in den vergangenen Jahren wiederholt von Wasserschäden an ihren Häusern betroffen waren. Die in den betroffenen Gebieten geplanten Dämme und Verwallungen können ebenfalls errichtet werden.

Auch für die Menschen im nördlichen Bereich der Gemeinde Giesen sind Verbesserungen vorgesehen. Im Seengebiet von Ahrbergen und Sarstedt führen Vereinbarungen mit Sarstedt zu einer Retentionsfläche , also einem Überschwemmungsgebiet, von 270 000 qm. „Das bedeutet ganz praktisch: werden alle Vorgaben eingehalten, bleiben bei einem 100jährigen Hochwasser die Keller trocken“, so Basse.

Das Planfeststellungsverfahren für diese Maßnahmen startet Ende 2016. Zu den geplanten Vorhaben zählt auch die Renaturierung des Bruchgrabens.
Alle Projekte werden vom Land Niedersachsen gefördert.

Abschließend wies Basse auf die Unternehmungen zum Klimaschutz hin . Gemeinsam mit dem Landkreis Peine wurde eine Klimaschutz GmbH gegründet. Alle Fragen zu diesem Thema werden beim Landkreis Hildesheim vom zuständigen Klimaschutzmanager Martin Komander beantwortet.

 

Mit Blick auf die in diesem Jahr stattfindenden Kommunalwahlen wies Bernd Westphal auf die weiteren wichtigen politischen Herausforderungen in unserer Gemeinde hin wie eine solide Finanzpolitik, die Schaffung weiterer Arbeitsplätze durch die Kali und Salz AG und den Erhalt der bestehenden Infrastruktur.

 
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